Projekt „Webcam am Storchennest“ wird fortgesetzt

Jungstoerche Biestow Rostock

In diesem Jahr soll unser Engagement wieder den Weißstörchen im Norden des Landes gelten, weil sich nach dem historischen Tief des Jahres 2016 der Abwärtstrend im Jahr 2017 leider weiter fortsetzte. Nur 38 Horstpaare nisteten im ehemaligen Landkreis Bad Doberan und in Rostock. Der Fortbestand ist ernsthaft in Gefahr! So wird von uns 2018 die Beobachtung des Biestower Weißstorchenpaares, das drei Jungtiere 2017 aufzog, über die Webcam des Vereines sichergestellt. Schauen Sie einfach unter www.biestow-info.de nach und beobachten Sie die Tiere selbst. Um auch dem nicht Internetaffinen einen Blick in den Biestower Horst ermöglichen zu können, arbeitet unser Projektteam mit Hochdruck daran, eine Livebildfläche im Südstadtcenter zu installieren. Fest im Jahresprogramm stehen Besuche bei Rostocker Grundschülern an, worauf wir uns besonders freuen. Mit diesen Aktivitäten möchten wir die breite Öffentlichkeit auf die heimischen Tiere und die teils prekäre Bestandssituation aufmerksam machen.

Christiane Müller, Verein Leben in Biestow e. V.

Haltestelle „Mensa“ umbenannt

Haltestelle Mensa Südstadt Campus Rostock Umbenennung

Auf Veranlassung des Rostocker Bausenators Holger Matthäus ist die Endhaltestelle der Straßenbahnlinien 4 und 6 „Mensa“ zum Termin 17. März in „Südstadt Campus“ umbenannt worden. Die Initiative für den neuen Namen kam von der RSAG, die im Juli 2017 einen entsprechenden Umbenennungsantrag bei der Stadtverwaltung einreichte. Im Vorfeld der Entscheidung zur Umbenennung der Haltestelle durch Bausenator Matthäus wurde der Ortsbeirat Südstadt nicht konsultiert.

R. S.

Wohnungsgenossenschaften sollen schnell Wohnraum schaffen

Neue Wohnungen Groter Pohl Kleingartenanlage Rostock

Auf dem Groten Pohl 2017

Stadt verkauft dafür Flächen in der Südstadt ausschreibungsfrei

Die Rostocker Bürgerschaft hat auf ihrer Sitzung am 8. November beschlossen, städtische Flächen auf dem Areal „Groter Pohl“ ausschreibungsfrei an fünf Rostocker Wohnungsgenossenschaften zu veräußern. Mittlerweile haben die Wohnungsgenossenschaften „Marienehe“, „Süd“, „Schiffahrt-Hafen“, „Neptun“ und „Neue Rostocker“ eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel gegründet, möglichst schnell einen Bebauungsplan aufzustellen und umzusetzen. Dass die Vergabe von Grundstücken ausschreibungsfrei erfolgt, wird mit dem Wohnraummangel in Rostock und der daraus abgeleiteten dringenden Notwendigkeit, in kürzester Zeit die städtebauliche Idee für den Groten Pohl (der Südstern berichtete) umzusetzen, begründet.

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