Neue Kleingartenanlage entsteht an der Nobelstraße

Neue Kleingartenanlage Rostock Südstadt OB Methling Gartenverbandschef Seifert Grünamtsleiterin Fischer-Gäde Spatenstich

OB Methling, Gartenverbandschef Seifert und Grünamtsleiterin Fischer-Gäde beim ersten Spatenstich

Für die erste neue Kleingartenanlage in Rostock seit 1990 haben am 8. November Oberbürgermeister Roland Methling, die Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege Dr. Ute Fischer-Gäde und der Vorsitzende des Rostocker Verbandes der Gartenfreunde Christian Seifert den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen. Im Auftrag der Hansestadt Rostock sollen noch in diesem Jahr die Erschließungsarbeiten für eine neue Kleingartenanlage an der Nobelstraße beginnen.
Die zu erschließende Fläche wurde bereits vor mehreren Jahren im Rahmen der Erstellung des Bebauungsplanes „Am Rote Burg-Graben / südlich Tychsenstraße“ als Kleingartenfläche ausgewiesen. Wie aus dem Rostocker Rathaus vermeldet wurde, ist vor dem Hintergrund, dass im Rahmen aktueller Planungsprozesse im Rostocker Süden in naher Zukunft Kleingärten zugunsten anderer Flächennutzungen weichen werden, eine kurzfristige Verfügbarkeit von neuen und gut erschlossenen Ersatzflächen notwendig.
Die neue Kleingartenanlage wird in Abstimmung mit dem späteren Pächter, dem Verband der Gartenfreunde, Platz für 22 Kleingartenparzellen und einen Gemeinschaftsgarten aufweisen.
Zusätzliche Parkplätze werden ergänzend zur Stellplatzanlage der angrenzenden Kleingartenanlage „Am Südrand“ e.V. geschaffen. Jede Parzelle erhält einen Strom- und Wasseranschluss, die den späteren Nutzern zur Verfügung stehen. Die Investitionskosten belaufen sich auf etwa 150.000 Euro.
Potentielle Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, die Interesse an der Nutzung einer Parzelle haben, können sich an den Verband der Gartenfreunde oder an das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege wenden. Es werden Gartenparzellen in den Größen von etwa 150 und 250 Quadratmetern zur späteren kleingärtnerischen Nutzung vorbereitet. Die Fertigstellung der Anlage ist für März 2018 geplant.

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R. S.

Bau des Mehrgenerationen-Aktivplatzes hat begonnen

Mehrgenerationen-Aktivplatz Rostock Südstadt im Bau

Die Firma „Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord“ hat mit den Arbeiten begonnen

Die Neugestaltung des Areals im östlichen Kringelgrabenpark an der Tychsenstraße, auf dem ein Mehrgenerationen-Aktivplatz entstehen soll, hat begonnen, teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege mit. Zunächst werden Rodungen und Abbruchmaßnahmen vorgenommen. Noch vor dem Winter sollen je nach Wetterlage auch die Wege gebaut werden. Ebenfalls witterungsabhängig wird dann voraussichtlich im nächsten Jahr die Spiel- und Freizeitanlage gestaltet.
Der 210.000 Euro teure „Spielbereich“ umfasst neben Balancier-, Kletter- und Schaukelgerätekombinationen auch einen überdachten Sitzplatz und sechs Outdoor-Trainingsgeräte. Für weitere 100.000 Euro werden Wege durch die Grünanlage, zum Hans-Seehase-Ring und zur Kleingartenanlage „Rote Burg“ geschaffen. Der dichte Baumbestand am Rand des Parks wird ausgelichtet.
Das 310.000-Euro-Bauvorhaben wird voraussichtlich im späten Frühjahr 2018 fertiggestellt. Zahlreiche Jugendliche und Senioren aus den umliegenden Wohngebieten hatten sich vor einem Jahr an der Ideenwerkstatt „Mehrgenerationen-Aktivplatz im Kringelgrabenpark“ beteiligt. Ergebnisse der Ideenwerkstatt wurden in die Planungen aufgenommen.
Aus dem zeitaufwändigen Ausschreibungsverfahren zur Umsetzung des Bauvorhabens ist die Firma „Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord“ aus Stäbelow als Sieger hervorgegangen.

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R. S.

Blumenwiesen zum Stadtgeburtstag

Bald wird man Gärtnerinnen und Gärtner neben dem Berghotel und östlich der Nobelstraße im Kringelgrabenpark beim Arbeiten auf den Grünflächen beobachten können. Denn das Amt für Stadtgrün wird uns Bürgern und den Gästen Rostocks bunte Blumenwiesen zum Stadtgeburtstag schenken. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen nun, damit im nächsten Jahr zum Stadtgeburtstag und im Jubiläumsjahr der Rostocker Universität 2019 dieses Vorhaben wahr und jeweils vom Frühjahr an bis in den Herbst hinein die Blütenpracht zu bewundern sein wird. Gedacht sind die Blumenwiesen, die an insgesamt neun Standorten in Rostock angelegt werden, nicht nur zum Anschauen, denn sie sollen, mit Blumen und Kräutern bepflanzt, auch den Bienen und anderen Insekten nützlich sein, weil diese leider zunehmend ein echtes Nahrungsproblem haben.
„Vor allem Kindern sollen die Blumenwiesen somit auch als Lern- und Spielorte dienen“, wie Kerstin Eisermann vom Grünamt wissen ließ. „Man wird sich mittendrin bewegen und so an den Blüten schnuppern können oder das Summen der Bienen hören.“
Die beiden Wiesen in der Südstadt werden begehbar gestaltet, und im Kringelgrabenpark wird zudem im kommenden Jahr das jährlich stattfindende „Picknick im Stadtgrün“ ausgerichtet. Dazu sind am 24.08.2018 natürlich auch wir Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
„Wenn die Blumenwiesen gut angenommen werden, wird überlegt, ob es möglich ist, einige dauerhaft zu belassen. Denn das wirkt sich auch positiv auf unser Stadtklima aus, und vor allem für die Bienen brauchen wir wieder mehr Nahrungsquellen,“ verrät Kerstin Eisermann.

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Patricia Fleischer