Neues vom Verein „Leben in Biestow e.V.“

Verein Leben in Biestow e.V.

Christiane Müller sprach bei der Informationsveranstaltung zum Thema Bürgerbeteiligung

Am 20. November 2017 fand die nunmehr 6. Informationsveranstaltung des Vereins „Leben in Biestow e. V.“ im Bauernhaus Biestow statt. Auch an diesem Abend hatten sich wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher eingefunden.
Den Auftakt bildete ein Vortrag von Herrn Dr. Steffen Stuth vom Kulturhistorischen Museum Rostock, der zur Rostocker Stadtentwicklung zwischen 1945 und 1990 und insbesondere zum Wohnungsbau referierte. Dabei wurden auch Bilder aus vergangenen Tagen gezeigt, welche die Besucherinnen und Besucher sehr erfreuten.
Der zweite Teil der Informationsveranstaltung war dem Thema Bürgerbeteiligung in Rostock gewidmet. Christiane Müller, 2. Vorsitzende des Vereins „Leben in Biestow e. V.“, zeigte einerseits, anhand der jüngsten Erfahrungen mit dem Gebiet „Kiefernweg“, wie kompliziert es ist, sich als Bürger oder auch Bürgerinitiative in Planungsangelegenheiten zurechtzufinden. Andererseits informierte sie darüber, dass in unserer Stadt die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mindestens ebenso kompliziert ist. Scheinbare Sachzwänge verleiten sowohl die Politik als auch die Verwaltung dazu, Tatsachen zu schaffen, bei denen eine frühzeitige, kontinuierliche und transparente Bürgerbeteiligung nur unzureichend praktiziert wird. So war das Gebiet „Kiefernweg“ im vergangenen Jahr bei der Einwohnerversammlung in der Stadthalle ein Bestandteil der Vision „Groß Biestow“, deren Umsetzung ein Beirat auch unter Mitwirkung des Vereines „Leben in Biestow e. V.“ begleiten soll. Dieser Beirat soll auch ein Gremium zur Bürgerbeteiligung sein und hat sich am 23. November 2017 konstituiert. Aber schon am 8. November dieses Jahres wurde der Auslegungsbeschluss für das Gebiet „Kiefernweg“ durch die Rostocker Bürgerschaft verabschiedet. Gleiches soll mit dem Mobilitätsplan Zukunft, die Umsetzung von „Groß Biestow“ steht oben auf der Prioritätenliste, noch im Dezember erfolgen. Den Forderungen des Vereines und des Netzwerkes RoBin – Rostocker Bürgerinitiativen, die Beschlussfassung angemessen zu vertagen, wurde nicht stattgegeben.
In der Diskussion nach den Ausführungen von Christiane Müller wurde deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger mit derartigen Verfahrensweisen mehr als unzufrieden sind.

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Joachim Rudolf

Sei dabei: Nikolauslauf und Neujahrslauf

Alle Sportbegeisterten, egal ob Jung oder Alt, sind herzlich eingeladen, wenn am 10.Dezember der „Nikolauslauf“ zum 38. Mal und am 6. Januar der „Neujahrslauf“ zum 39. Mal stattfinden. Der Veranstalter dieser traditionsreichen volkssportlichen Events, der Verein ESV Lok Rostock, hofft, dass wieder so viele Bewegungshungrige an den Start gehen wie in den letzten Jahren. Dabei kann jeder für sich entscheiden, ob die vorgegebenen Strecken als Läufer, Nordic Walker oder als Wanderer zurückgelegt werden. Beide Laufveranstaltungen beginnen um 10 Uhr. Wer zum „Nikolauslauf“ geht, kann zwischen den Entfernungen 3,6 km, 7,2 km, 13,6 km und 24 km wählen. Start ist am Sportplatz des ESV Lok am Damerower Weg 25. Die Anmeldung und die Entrichtung der Startgebühren (Kinder bis 16 Jahre 4 €, Erwachsene 7 €, Schulgruppen pro Schüler 3 €) erfolgt ab 8.30 Uhr vor Ort. Beim „Neujahrslauf“ reicht das Entfernungsspektrum von 3,2 km über 7,2 km und 11 km bis hin zu 20,5 km. Gestartet wird hier von der Sporthalle in der Erich-Schlesinger-Straße aus. Ab 8.30 Uhr kann dort auch die Anmeldung erfolgen.
Alle Strecken sind gut markiert und mit Streckenposten versehen. Jeder Teilnehmer, der das Ziel erreicht, erhält eine Urkunde und eine kleine Aufmerksamkeit. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Der Veranstalter wünscht allen Teilnehmern und Zuschauern viel Spaß. Kontakt und Anmeldung: ESV Lok Rostock, Damerower Weg 25A, 18059 Rostock, Telefon: 4000983, Mail: esv-vorstand@gmx.de

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R. S.

Plattdeutsch-Autor Wolfgang Mahnke ausgezeichnet

wolfgang mahnke plattdütsch plattdeutsch auszeichung Verein Deutsche Sprache

Wolfgang Mahnke und Prof. Dieter
Rasch vom „Verein Deutsche Sprache“

Am 2. November wurde Wolfgang Mahnke, einer der bekanntesten niederdeutschen Autoren hierzulande, im „Bauernhaus Biestow“ mit dem in diesem Jahr erstmals vergebenen Sprachpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern geehrt. Ausschlaggebend für Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises waren Mahnkes außergewöhnlichen Verdienste um die niederdeutsche Sprache. Die Preisverleihung, die unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse stand, wurde vom „Verein Deutsche Sprache“ (Regionen Nordost und Schwerin-Parchim) und dem „Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern“ gemeinsam vorgenommen.
Wolfgang Mahnke, der schon lange zu den Einwohnern der Südstadt zählt, wurde 1937 in Malchin geboren. Nach seinem Abi­tur studierte er Meeresbiologie in Rostock. In der Zeit von 1960 bis 1992 macht Mahnke auf verschiedenen Forschungs- und Fangschiffen als Meeresbiologiestudent, Wissenschaftler und Expeditionsleiter zahlreiche Seereisen. Ende der 60-er Jahre begann er plattdeutsche Gedichte und Geschichten zu schreiben. Nach frühzeitiger Pensionierung im Jahr 1992 wirkt Mahnke seit 1994 als freischaffender niederdeutscher Autor und ist seit 1998 Mitglied im Bund Niederdeutscher Autoren e.V., dessen Vorsitzender er von 2000 bis 2012 war. Im Jahr 2003 wurde Wolfgang Mahnke mit dem Fritz-Reuter-Literaturpreis ausgezeichnet.
Insgesamt 11 Bücher mit Geschichten und Reimschwänken, sogenannten Läuschen, hat Wolfgang Mahnke bisher veröffentlicht. Vielen Menschen ist er auch durch seine zahlreichen Lesungen, seine Kolumnen in der Ostsee-Zeitung und insbesondere durch seine redaktionelle Tätigkeit beim Südstern“ in der Rubrik „Plattdütsch för di un mi“ bekannt. Die Südstern-Redaktion und das SBZ Südstadt-Biestow gratulieren Wolfgang Mahnke ganz herzlich zu diesem Preis und wünschen für die Zukunft Gesundheit und weiterhin frohes Schaffen.

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R. S.