Herbstferien im SBZ Südstadt/Biestow

Die Sommerferien sind kaum vorüber, die Erinnerungen an die wunderbaren Aktivitäten noch sehr lebendig, da stehen schon wieder die Herbstferien an. Schüler müsste man sein! Wir vom Stadtteil- und Begegnungszentrum Südstadt/Biestow haben uns für euch wieder ein schönes Ferienprogramm ausgedacht. In Kooperation mit dem Rostocker Lokalradio LOHRO wollen wir euch die Möglichkeit geben, selbst Radio zu machen und eine eigene Radiosendung zu erarbeiten. Der eintägige Ferienworkshop findet am Dienstag, dem 24. Oktober statt. Außerdem habt ihr Kinder und Jugendlichen euch eine Fahrt in ein Spaßbad gewünscht. Diesen Wunsch wollen wir euch gerne erfüllen. Nähere Informationen bei Anmeldung persönlich im Heizhaus, Tychsenstraße 22 oder unter 3835336. Am Donnerstag findet auch in den Herbstferien wie gewohnt der offene Kinder- und Jugendtreff von 14 bis 18 Uhr statt. Wir sehen uns!

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Steffi und Johannes

„Neue Nachbarschaft“ für die Südstadt

Die Zukunft des Areals „Groter Pohl“ wird immer konkreter. Am 4. Mai präsentierte die Europäische Stiftung für innovative Bildung, die Träger der Werkstattschule in der Südstadt ist, eine städtebauliche Vision für die etwa 18 Hektar große Fläche. Demnach sollen dort insgesamt 800 Wohneinheiten für rund 2.000 neue Südstädterinnen und Südstädter entstehen. Die Projektentwickler Dorothea Reinmuth von der Europäischen Stiftung und Rainer Pahl vom Vorstand der Werkstattschule machten bei der Präsentation deutlich, dass das Areal nicht zu einer Schlafstätte ausgebaut werden soll, sondern zu einem „Quartier der Zukunft“, wo sich Wohnen, Bildung und Kultur begegnen, „ein Viertel, in dem der Mensch im Vordergrund steht und wo sich eine neue Nachbarschaft entfalten kann“. „Eine neue Nachbarschaft“, was bedeutet das nun genau, wollten wir von den Projektentwicklern wissen, die ihre Idee auf den Seiten 2 und 3 in einem Interview mit dem Südstern vorstellen. Wir wollten auch wissen, wie die Stadt, als Eigentümerin der zu bebauenden Flächen, die städtebauliche Vision bewertet.

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R. S.

Interkultureller Garten in Gefahr

Seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten (IKG) auf dem ehemaligen Schulgartengelände am „Groten Pohl“. Seither haben hier zahlreiche Menschen unterschiedlicher Herkunft viele gemeinsame und schöne Stunden beim Gärtnern, Natur genießen, Brot backen, Musizieren oder einfach nur im gemütlichen Beisammensein verbracht. Die Bedeutung für einen solchen Treffpunkt, der für alle Menschen einen Aufenthaltsort ohne Angst und Ausgrenzung ist, hat die Rostocker Bürgerschaft 2016 mit einem Beschluss unterstrichen. In dem Beschluss wird festgestellt, dass dem Rostocker IKG, der einer von wenigen in Deutschland ist, eine besondere Bedeutung im Stadtleben zukommt. Auch die Verleihung des Richard-Siegmann-Preises im vergangenen Jahr findet ihre Begründung hierin. Und die Bedeutung des IKG als wichtiges Naturelement im innerstädtischen Bereich, mit seiner Blütenvielfalt als Rückzugsort für die immer stärker bedrohten Insekten und Vögel, ist durch die extensive, ökologische Bewirtschaftung nicht außer Acht zu lassen. Deshalb soll ihm im Bebauungsplan für die zukünftige Wohnbebauung des „Groten Pohls“, wenn auch auf der Fläche etwas verschoben, ein Platz eingeräumt werden.

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Daniel Rubus